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The Reel Thing Studio · Rechtliches

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Jascha Kopf · thereelthing.studio · c/o Impressumservice Dein-Impressum, Stettiner Str. 41, 35410 Hungen

§ 1 Geltungsbereich

  • Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen Jascha Kopf, handelnd unter thereelthing.studio (nachfolgend „Auftragnehmer"), und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber").
  • Die AGB gelten für Verträge mit Unternehmern (B2B) sowie mit Verbrauchern (B2C) im Sinne des § 13 BGB, soweit nicht nachfolgend unterschiedliche Regelungen getroffen werden.
  • Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

Für Website-Pakete über websites.thereelthing.studio gelten die im jeweiligen Angebot bezeichneten Bedingungen. Bei KI-Systemen, Betreuung und A2Y werden insbesondere Leistungsumfang, Datenzugriffe, menschliche Freigaben, Betrieb, laufende Kosten und die Form der Ergebnisse projektbezogen vereinbart. Eine laufende Betreuung ist nur geschuldet, wenn sie beauftragt wurde.

§ 2 Vertragsschluss

  • Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich.
  • Ein Vertrag kommt zustande durch schriftliche oder elektronische Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung.
  • Leistungsumfang, Liefertermin, Anzahl der Korrekturschleifen und sonstige projektspezifische Details werden individuell im Angebot und in der Auftragsbestätigung festgelegt. Diese sind verbindlich.

§ 3 Vergütung und Zahlungsbedingungen

  • Alle Preise werden in Euro angegeben. Gegenüber Unternehmern verstehen sich Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer; gegenüber Verbrauchern werden Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer angegeben.
  • Bei einem Auftragswert von 1.500,00 € netto oder mehr ist eine Anzahlung in Höhe von 50 % des Gesamthonorars bei Auftragsbestätigung fällig. Der Restbetrag ist nach Lieferung der vereinbarten Leistung zahlbar.
  • Bei einem Auftragswert unter 1.500,00 € netto ist der Gesamtbetrag nach Lieferung fällig.
  • Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen.
  • Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars auf den Auftraggeber über.
  • Bei laufenden Verträgen mit monatlichem Leistungsumfang erfolgt die Zahlung monatlich im Voraus. Weitere Modalitäten (Laufzeit, Umfang) werden individuell vereinbart.

§ 4 Stornierung und Ausfallhonorar

  • Stornierungen müssen schriftlich oder in Textform erfolgen.
  • Bei Stornierung durch den Auftraggeber gelten folgende Ausfallhonorare, bezogen auf den vereinbarten Gesamtbetrag netto:
  • Stornierung 30 oder mehr Tage vor dem vereinbarten Termin: 25 % des Gesamthonorars.
  • Stornierung 14 bis 29 Tage vor dem vereinbarten Termin: 50 % des Gesamthonorars.
  • Stornierung weniger als 14 Tage vor dem vereinbarten Termin: 100 % des Gesamthonorars.
  • Bereits geleistete Anzahlungen werden mit dem fälligen Ausfallhonorar verrechnet.
  • Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Auftragnehmer kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.

§ 5 Urheberrecht und Nutzungsrechte

  • Das Urheberrecht an allen im Rahmen des Auftrages erstellten Foto-, Video- und sonstigen Produktionen verbleibt beim Auftragnehmer. Das Urheberrecht ist nach deutschem Recht nicht übertragbar.
  • Mit vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars erhält der Auftraggeber das einfache, nicht exklusive Nutzungsrecht an den gelieferten Werken für den im Angebot oder in der Rechnung festgelegten Verwendungszweck.
  • Eine Verwendung der erstellten Werke für das eigene Portfolio oder andere Eigenwerbung erfolgt nur nach gesonderter Vereinbarung und unter Beachtung der erforderlichen Rechte und Einwilligungen. Eine Ablehnung der Portfolionutzung ist für sich genommen kein vergütungspflichtiger Erwerb von Exklusivrechten.
  • Weitergehende Nutzungsrechte, insbesondere ausschließliche Rechte, Rechte zur Weitergabe oder zur kommerziellen Weiterveräußerung, bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung und zusätzlichen Vergütung.
  • Rohdaten (unbearbeitetes Bild- und Videomaterial) verbleiben beim Auftragnehmer und werden grundsätzlich nicht herausgegeben.

§ 6 Lieferung

  • Liefertermine und Lieferfristen werden individuell im Angebot und in der Auftragsbestätigung festgelegt und sind mit deren schriftlicher Bestätigung verbindlich.
  • Lieferverzögerungen durch höhere Gewalt, technische Störungen oder sonstige vom Auftragnehmer nicht zu vertretende Umstände berechtigen nicht zu Schadensersatzansprüchen.
  • Drohnenaufnahmen stehen unter dem Vorbehalt geeigneter Wetterbedingungen sowie luftrechtlicher Zulässigkeit am Aufnahmeort. Ist die Durchführung am vereinbarten Termin aus diesen Gründen nicht möglich, wird ein Ersatztermin vereinbart; weitergehende Ansprüche des Auftraggebers bestehen insoweit nicht.

§ 7 Änderungen und Korrekturen

  • Die Anzahl der im Auftragspreis enthaltenen Korrekturschleifen sowie Art und Umfang von Änderungsleistungen werden individuell im Angebot und in der Auftragsbestätigung festgelegt.
  • Änderungswünsche, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden gesondert nach Aufwand berechnet.

§ 8 Abnahme

  • Soweit eine Abnahme gesetzlich vorgesehen ist, gelten die gesetzlichen Regelungen. Eine Abnahmefiktion tritt nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen ein; bei Verbrauchern ist insbesondere der gesonderte Hinweis in Textform nach § 640 Abs. 2 BGB erforderlich.
  • Mängelanzeigen sind schriftlich oder in Textform einzureichen.

§ 9 Bildrechte und Einwilligungen abgebildeter Personen

  • Bei Aufträgen, bei denen Personen abgebildet werden, ist der Auftraggeber dafür verantwortlich, dass alle abgebildeten Personen ihre Einwilligung zur Aufnahme und Verwendung der Bilder und Videos gemäß § 22 Kunsturhebergesetz (KUG) erteilt haben.
  • Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer fehlenden oder unzureichenden Einwilligung resultieren.

§ 10 Haftung

  • Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
  • Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
  • Die vorstehende Haftungsbeschränkung gilt nicht, soweit der Auftragnehmer eine Garantie übernommen hat oder soweit zwingende gesetzliche Haftungsregelungen entgegenstehen.

§ 11 Widerrufsrecht (B2C)

  • Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn (14) Tage ab Vertragsschluss.
  • Der Widerruf erfolgt durch eine eindeutige Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer, zum Beispiel per E-Mail. Die für den jeweiligen Verbrauchervertrag erforderliche Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular werden gesondert bereitgestellt.
  • Bei einer entgeltlichen Dienstleistung erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig erst mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung, wenn der Verbraucher vor Beginn ausdrücklich dem Leistungsbeginn vor Ablauf der Widerrufsfrist zugestimmt und seine Kenntnis bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert. Bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen muss die Zustimmung auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt werden. Die weiteren gesetzlichen Voraussetzungen bleiben unberührt.

§ 12 Datenschutz

  • Die Verarbeitung personenbezogener Daten des Auftraggebers erfolgt ausschließlich zur Vertragsabwicklung und im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen (DSGVO, BDSG).
  • Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist oder der Auftraggeber ausdrücklich eingewilligt hat.
  • Einzelheiten zur Verarbeitung stehen in der Datenschutzerklärung.

§ 13 Schlussbestimmungen

  • Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
  • Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesen AGB ist Karlsruhe, soweit der Auftraggeber Unternehmer, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Gegenüber Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
  • Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
  • Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.

Stand: 7. September 2026